Mount Moosilauke – Tag 115: Meile 1795 – 1805

Heute ist das Wetter schön! Ein guter Tag, um den berühmt berüchtigten Mt. Moosilauke hochzulaufen. Der Abstieg soll extrem schwierig und gefährlich sein – wir wurden schon mehrfach gewarnt. Tatsächlich sind es lt. Karte 1.700ft pro Meile (320m/km) – mal schauen, wie es wird.

Der Besitzer vom Hostel hat uns zurück zum Trail gebracht – leider war der Berg dann doch wolkenverhangen – hoffentlich klart es noch ein wenig auf!

Der Anstieg von 1.200 Metern führte über 6 Meilen, Ich war auf felskletterei vorbereitet, aber es ging einfach nur felsige Stufen hoch, das war einfach.

Nach dem Großteil des Anstieges haben wir den 1.800 Meilen Marker erreicht! Nur noch 389 Meilen 😱

Von nun an ging es den Bergrücken entlang in Richtung Gipfel. In der Ferne waren unglaublich viele Schichten von weiteren Bergen zu sehen.

Und Moosilauke war wolkenfrei! Hurra!

Beim Gipfel haben wir eine lange Pause eingelegt – heute standen nämlich nur 9 Meilen auf dem Programm, die üblicherweise wohl 8 Stunden dauern. Und so häufig hat man ja auf diesem Trail auch keine Aussicht.

Timelapse
„Ridge“

Als nächstes Stand dann der gruselige Abstieg an. Der Trail ist ein Wasserfall! Stufen bei steilen Abschnitten fehlen da die herausgebrochen sind! Lebensgefahr! Ich hatte mir das wie einen glitschigen Abstieg vom HalfDome ohne Bretter vorgestellt.

In Wirklichkeit war es nichts, was wir nicht schon gesehen haben. Es ging halt felsig bergab – moderat steil, das war nicht extrem. Bei einigen sehr steilen, potentiell rutschigen Abschnitten war der Weg mit Brettern versehen und ja, einige fehlten. Wenn es zu steil war, konnte man ja aber einfach die Hand zur Hilfe nehmen, das ist ja nicht verboten!

Viel schneller als Gedacht sind wir beim Parkplatz angekommen – dort mussten wir auf den Shuttle zum Hotel warten. Netterweise hat ein Ehepaar, das mit seinem Enkel wandern ging, ein Eis geschenkt – lecker!

Schon wieder ein Hotel? Letzte Nacht haben wir kaum Schlaf bekommen da es extrem laut war. Zudem sind die Zeltmöglichkeiten spärlich und so können wir den nächsten Gipfel als Tagestour machen. Und viel Essen. Jay läuft viel besser, wenn der mehr als nur Knorr Fertiggerichte isst. Und die nächsten 200 Meilen werden immer steiler und felsiger, da brauchen wir jedes bisschen Energie.


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