Der FrĂŒhling kommt đŸŒ·- Tag 12: Meile 125 – 139

Heute wahr wahrscheinlich der schönste Tag bisher – der FrĂŒhling hĂ€lt so langsam Einzug!

Morgens war davon allerdings noch nicht viel zu spĂŒren – es hatte in der Nacht geregnet und mein Zelt war am Morgen mit einer Eisschicht ĂŒberzogen. Vor meinem Zelt lag auch so komischer Schaum – von wegen, das war auch Eis.

Es war auch ziemlich kalt, daher bin ich erstmal mit den Regensachen losgelaufen, um warm zu werden.

Beim ersten Aussichtspunkt sind dann schon die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke gedrungen, das sah ziemlich schön aus.

Das Höhenprofil Ging heute hauptsĂ€chlich bergab – und je tiefer ich kam, umso mehr Blumen habe ich gesehen. Sogar die BĂ€ume fangen langsam an, Knospen und BlĂ€tter zu bekommen. Die Wanderung war bisher sehr karg mit winterlichen LaubbĂ€umen – daher ist es echt schön zu sehen dass so langsam alles aufwacht.

Nach der HĂ€lfte der Strecke habe ich wieder einen Aussichtsturm erreicht – Wesser Bald. Ich habe den Brettern vertraut und bin bis nach oben auf die Plattform hochgestiegen – von dort gab es ein tolles 360 Grad Panorama, mit den Smokie Mountains und Fontana Dam in der Ferne.

Die Berge hatten weiße Gipfel – ich hoffe, dass der Schnee in den nĂ€chsten Tagen wieder schmilzt.

Anschließend ging es richtig steil bergab – fĂŒr 6 Meilen. Meine Knie haben das zum GlĂŒck gut mitgemacht.

Die Blumen wurden mit abnehmender Höhe immer mehr.

Unten angekommen, wartete das Nanhatala Outdoor Center NOC mit Restaurant und einem kleinen Markt.

Komischerweise saß Rugger beim Restaurant – der mĂŒsste eigentlich ein paar Meilen hinter mir sein? Er hatte Probleme mit dem Knie und ist daher per Anhalter zum NOC gefahren. Netterweise hat er mir ein StĂŒck Pizza abgegeben, bevor ich mein Essen bestellt hab. Die waren nĂ€mlich ziemlich unorganisiert und langsam – aber so war ich zumindest nicht mehr hungerböse.

Pocket BOOK???

Ich hab dort bestimmt zwei Stunden Pause gemacht – ich wollte eh nur noch drei Meilen weiter laufen. Rugger ist dann zurĂŒck geblieben um auf Sheep und Skipper zu warten.

Der Burger lag wie zu erwarten war schwer im Magen – trotzdem fiel der Aufstieg recht einfach.

An meinem angepeilten Campspot waren schon zwei MĂ€dels – aber ansonsten gab kaum Alternativen. Als ich mein Zelt dort aufgebaut hatte, kamen zwei angetrunkene Jungs dazu
 „Paaarty!“ Ach Du liebe GĂŒte
 mir war mittlerweile etwas flau im Magen von dem Burger und dann diese jungen Leute 😅 Naja, hab mich dann dazu gesetzt, so schlimm war es gar nicht und Bravo, eines der MĂ€dels hatte sogar einen Magentee fĂŒr mich. SpĂ€ter kamen Skipper und Sheep noch dazu.

Jetzt ist es acht Uhr und alle sind artig in ihren Zelten.


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