Istrien 🇭🇷

Der Herbst 🍂 ist da! Unser erster Stopp in Istrien war etwas südlich von Rabac an der Ostküste. Zum Glück hatte die Wohnung eine überdachte Terrasse – so konnten wir bei Regen und Gewitter zumindest draußen sitzen. Die Gewitter waren heftig – auf den Inseln Cres und Krk vor uns gingen alle paar Sekunden Blitze nieder.

In dieser Zeit haben wir uns mit einer scheuen Katze angefreundet, die in dem verlassenen Ort wohl etwas einsam war.

Die Strände wären theoretisch ganz schön gewesen – wäre es nicht so kalt! Zudem war das Meer viel zu aufgewühlt.

An einem Tag kam aber die Sonne raus, so dass wir die letzte Wanderung in 2020 unternehmen konnten – auf zum Berg Voyak, von dem aus wir eine ausgezeichnete 360 Grad Sicht auf Istrien hatten.

Als nächstes waren wir für ein paar Tage in Rovinje – eine der schönsten, kleinen Orte hier in Istrien.

Allerdings war die Stadt fast wie ausgestorben, Cafés, Geschäfte, Restaurants, fast alles war bereits geschlossen.

Zum Schluss sind wir jetzt in der Nähe von Pula, beim Kap Kamenjak. Am ersten Abend ist uns hier gleich ein Wildschwein über den Weg gelaufen – die sind hier eine echte Plage, die ganze Landschaft ist alle paar Meter aufgewühlt. Der Küstenabschnitt hier ist aber wirklich schön – und bei diesem Wetter sind weder Boote noch andere Menschen zu sehen.

An dem sonnigen Tag sind wir nach Pula gefahren. Das Schloss dort war zwar geschlossen, aber wenigstens war das Amphitheater geöffnet. Dies wurde im Jahr 0081 erbaut – und die Aussenmauern stehen noch heute.

Und das war’s jetzt mit Kroatien. Die letzten 14 Tage haben wir jetzt sicher außerhalb der Risikogebiete verbracht. Gestern haben wir nochmal etwas gezittert – eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ganz Kroatien zum Risikogebiet erklärt wird – aber zum Glück ist Istrien mit seinen niedrigen Zahlen immer noch ausgenommen. Ansonsten hätten wir in Frankfurt auf der Straße schlafen müssen – der Weiterflug geht erst am nächsten Tag, Hotels dürfen keine Reisenden aus Risikogebieten aufnehmen 🤷‍♀️

Mittlerweile sind wir jetzt auch wieder in Deutschland – die Einreise war extrem unspektakulär. Beim Check-in in Pula hat es niemanden interessiert, ob der Amerikaner eigentlich nach Deutschland einreisen darf.

In Deutschland fragte uns der Bundespolizist ob er mein Ehepartner ist – Achso, nur Partner? Halbherzig die Formulare angeguckt, kurz den Ordner mit den Fotos durchgeblättert, das war’s. Ich musste nichtmal meine Telefonjoker zu Zeugenaussagen nutzen.


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