Plitvicer Seen – Der Schatz am Silbersee

Die Amerikaner kennen Winnetou nicht. Zum GlĂŒck gibt es die Filme mit Untertitel auf YouTube zu sehen.

Die Plitvicer Seen sind ein großes Wunderland der WasserfĂ€lle – insgesamt gibt es 16 Seen, die ĂŒber WasserfĂ€lle von einem in den andern fliessen. Es ist zu Achim [schön! Autokorrektur macht Achim aus schön đŸ€ŠđŸŒâ€â™€ïžđŸ˜‚] um wahr zu sein.

Das Wasser in dem Seen hat dabei eine ganz unnatĂŒrliche, tĂŒrkise Farbe.

Hoch lebe hier mal wieder die Corona-Nebensaison. StĂŒndlich dĂŒrfen Max. 300 Personen den Park betreten – lt. Ticketzahlen waren es weniger als 50 pro Stunde – das war schön, die Stege waren menschenleer.

Insgesamt sind es etwa 8km vom Anfang bis zum Ende des Parkes. Uns steckte allerdings noch die felsige Wanderung vom Vortag in den Knochen, daher sind wir zurĂŒck mit dem kostenlosen Shuttleboot gefahren – ich glaube ich werde so langsam alt.

Der Herbst hĂ€lt so langsam auch Einzug – dies war besonders schön, da sich das Laub jetzt so langsam verfĂ€rbt.

Im Wasser haben wir einen großen Fisch entdeckt – eine Forelle war das nicht! Vielleicht ein Hecht? Die gehören da aber eigentlich gar nicht hin.

Zudem wĂ€ren wir auf dem RĂŒckweg beinahe auf eine kleine Schlange getreten, die sich aber grade noch rechtzeitig in Sicherheit geschlĂ€ngelt hat. Wahrscheinlich war das eine harmlose WĂŒrfelnatter.

Ich bin froh, dass wir bis Oktober mit dem WasserfĂ€llen gewartet haben – weniger Menschen, mehr Wasser, schöneres Laub, HĂ€lfte des Eintrittspreises – dafĂŒr war es sehr kalt und wir hatten einfach nur GlĂŒck, dass es grade nicht geregnet hat als wir dort waren.

Nach dem Park sind wir dann geschwind nach Istrien hochgefahren, damit wir uns zwei Wochen außerhalb von Risikogebieten aufhalten können. Und wir haben mal wieder GlĂŒck gehabt: die FlĂŒge ab Pula nach Deutschland werden ab dem 18.10. gestrichen. Zum GlĂŒck fliegen wir am 17. zurĂŒck – sonst hĂ€tten wir doch ĂŒber Zagreb (das aufstrebende Risikogebiet) zurĂŒckfliegen mĂŒssen. Risikogebieten, gestrichene FlĂŒge, wöchentlich wechselnde QuarantĂ€ne Regeln – und ich dachte immer, Streiks wĂ€ren das Nervigste am Reisen…


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