Komiza, Vis Island đź‡­đź‡·

Nach Vis haben wir noch ein paar Tage in Komiza am westlichen Ende der Insel verbracht.

Komiza ist ein ziemlich schöner Ort, der noch nicht sehr touristisch aussieht. Die alten Fischerhäuser sind direkt am Wasser gebaut, zwischen den Häusern gibt es viele kleine Strände.

Die meisten der alten Fischerhäuser direkt am Meer sind noch gar keine Ferienwohnungen, zum Teil sind die Häuser sogar etwas verfallen. Stattdessen treffen sich abends die Männer, paddeln mit einem halben Boot zu ihren motorisierten Booten und gehen Fischen.

Komiza ist auĂźerdem der Ort der Katzen! Die liegen ĂĽberall herum, auf Autos, Bollerwagen, Stadtmauer,… und jeder streichelt und fĂĽttert die Katzen.

An den ersten beiden Tagen sind wir zu entlegeneren Stränden östlich von Komiza gewandert. GlĂĽcklicherweise hat sonst niemand diese Plackerei auf sich genommen. Einen Strand konnten wir leider nicht erreichen – man hätte wohl querfeldein laufen können, allerdings gab es in der Gegend einige Bunker und es soll auch noch einige Tretmienen geben, daher sind wir mal lieber auf den ersichtlichen Wegen geblieben.

Als wir nach Hause kamen, hatten wir plötzlich einen kleinen Besucher in der Spüle: ein kleiner Gecko konnte das rutschige Edelstahl nicht hochklettern, also haben wir eine Leiter aus Küchenrolle gebaut.

In Komiza gibt es ĂĽbrigens – neben KorÄŤula – den leckersten Kuchen Kroatiens.

Englisch haben wir hier kaum gehört – es scheinen kaum noch Touristen hier zu sein, die paar CafĂ©s sind immer gut besucht von balkanisch sprechenden Gästen (aber fast nur von Männern – gehen Frauen hier nicht Kaffeetrinken? MĂĽssen die Männer nicht arbeiten?)

An den letzten beiden Tag schlug so langsam das Wetter um – jetzt ist es Ende September, so langsam wird es jetzt ab und zu wohl auch mal regnen – eine gute Einstimmung auf zu Hause.

Corona stört übrigens mal wieder meine Planung: eigentlich hatten wir vor, in den letzten Wochen auf dem Festland wandern zu gehen. Da jetzt ja aber so gut wie ganz Kroatien als Risikogebiet eingestuft wurde, müssen wir zu sehen, dass wir rasch nach Istrien in den Norden fahren, so dass wir vor der Rückreise zwei Wochen in einem Nicht-Risikogebiet verbringen können. Ich rechne schon halb damit, dass auch Istrien kurz vor unserem Abflug zum Risikogebiet wird, aber wer weiß schon, was als nächstes passiert.


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