Dubrovnik 🏰

Dubrovnik ohne Massentourismus – keine Kreuzfahrtschiffe, keine verstopften Straßen, kein Gedrängel – ein Traum.

Letztes Jahr war ich nach zwei Tagen froh, dem Trubel zu entfliehen – diesmal wäre ich gerne noch länger als vier Tage geblieben. Wir haben in einer kleinen Wohnung direkt neben der Stadtmauer gewohnt. Vom Wohnzimmer aus hatten wir eine traumhafte Aussicht über die Küste.

An einem Tag wurde die Sicht allerdings blockiert: Eine Mega-Yacht musste dort parken, wo es am schönsten ist. Lt. Google war das wohl das Boot von dem Facebook Heini, der dann ständig mit dem Heli durch die Gegend geflogen ist. Ich fand es recht traurig – stellt Euch vor, man kann nur alles von außen oder oben betrachten, weil man zu reich und berühmt ist, um durch die Straßen zu laufen.

An einem Tag bin ich auf die kleine Insel Lokrum gefahren, während Jay jede einzelne Game of Thrones Location besuchen wollte. Die Insel war erstaunlich ruhig mit ganz viel Wald und vielen Badestellen.

Als ich eine Pause eingelegt hab um zu essen, wurde ich plötzlich von einer Pfauenmama und den Küken belagert, die am Liebsten in mein Brot gepickt hätten.

Der Besuch der Stadtmauer ist mit 200 Kuna (fast 30€!!!) in der Hauptsaison total überteuert – aber es ist so schön dort!

Jay ist schonmal zwei Stunden eher los gegangen, um wirklich jeden Stein fotografieren zu können, ich bin dann später nachgekommen 😉

Wir wollten gerne bis zum Sonnenuntergang um 19:30 auf der Mauer bleibenw, allerdings schließt diese offiziell um 19:30. Wir haben einen guten Tipp bekommen: Der Rausschmeißer schliesst zuerst den nordöstlichen Eingang und fängt dann an, die Leute von der Mauer zu scheuchen. So konnten wir dich noch etwas länger bleiben und sind gegangen, bevor der Rausschmeißer im letzten Abschnitt ankam.

Am letzten Tag sind wir zum Berg Srd (die Kroaten halten nicht viel von Vokalen) hochgelaufen, um von dort oben dem Sonnenuntergang zu sehen. Bei der Hitze war dies wieder eine sehr schweißtreibende Angelegenheit. Kurz vor dem Gipfel wurden wir von einer Herde Ziegen umzingelt – die waren ziemlich niedlich aber hatten auch lange Hörner. Und die schienen ziemlich an unseren salzigen verschwitzen Körpern interessiert – wir hatten ziemliche Mühe, nicht angeleckt zu werden, zum Glück kam dann bald der Schäfer und hat seine Ziegen weiter getrieben – ein Glück!

Die Aussicht von dort oben war richtig schön – wir konnten die ganze Küste mit den zahlreichen Inseln überblicken. Die Insel ganz links im der Ferne ist Mljet – dort werden wir als nächstes hinfahren.


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