Rückkehr nach Deutschland ✈️

Es ist fast schon ein wenig lustig… mein ursprünglicher Plan war es, am 08. April nach Austin zu fliegen, dort Jay zu treffen und zum Southern Terminus des CDT zu fahren.

Am 8. April fliege ich jetzt auch wirklich – allerdings in die falsche Richtung, von Chicago nach Frankfurt. Wann ich Jay wiedersehe, steht in den Sternen, gewiss ist nur dass es nicht bald sein wird ☹️

Keine Reisen, keine Abenteuer, kein Jay – 2020 wird schonmal nicht das beste Jahr meines Lebens. Die nächsten Monate werde ich hoffentlich viel Zeit mit arbeiten verbringen – auf unbestimmte Zeit erstmal nur Home Office und wenn’s wieder richtig los geht finde ich hoffentlich wieder eine schöne Wohnung zur Zwischenmiete.

So richtig hoffen, dass 2021 wieder alles normal ist und ich einfach dann den CDT laufen kann möchte ich im Moment noch nicht. Wer weiß, ob der ganze Heckmeck nächsten Winter wieder losgeht, vorausgesetzt es kehrt überhaupt etwas Normalität in den nächsten Monaten ein.

Naja, zumindest war der Hausarrest bei Jays Schwester schöner als erwartet. Uno, Spiel des Lebens, Origami… wir haben sogar ein Volleyballfeld im Garten aufgebaut und bei schönem Wetter gespielt.

Zudem haben wir die letzen Abende immer Lets Dance gespielt – Jay ist ein erstaunlich guter Tänzer, sein größter Erfolg war zu Beep Beep I‘m a Sheep 🐑 Und aufgrund des ganzen Koreanisch/ Amerikanischen Essens war das abendliche hopsen auch dringend notwendig 😅

An einem Abend hatten wir im Garten sogar ein kleines Lagerfeuer und haben Smores gemacht. Die Nachbarskinder haben sich aus einem alten Billiard Stock einen sehr langen Spieß gebaut, so dass sie die Marshmallows Social Distancing konform aus 6ft Abstand rösten konnten.

Zum Abschied gab es vorgestern Abend dann noch einen Funfetti Kuchen. Fett beschreibt die Ernährung der letzten Wochen ganz gut 😅

Am Flughafen war eine geisterhafte Stimmung. Eigentlich ist O‘Hare der größte Flughafen in den USA – heute waren aber dutzende Flieger geparkt. Beim Security Check waren nur zwei Bänder geöffnet – auf dem Boden waren Markierungen, um den Abstand zu halten. Das war aber alles Humbug, denn beim Boarding gab es ein Gedränge wie eh und je.

Der Abschied von Jay ist mir schon etwas schwer gefallen – und im Flieger gabs es eingeschränkten Boardservice, also nicht mal ein Glässchen Wein gegen den Kummer… aber bei der derzeitigen Situation kann ich glaub ich froh sein, noch einen Flieger nach Deutschland bekommen zu haben.

Wenigstens habe ich in der Bahn jetzt ein Abteil ganz für mich alleine. So langsam muss ich neue Urlaubspläne schmieden… wahrscheinlich irgendwas zwischen Alpen und Borkum…


2 Gedanken zu “Rückkehr nach Deutschland ✈️

  1. Oje, das tut mir echt leid für dich, Tina! Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen würde, nach all der Vorfreude … Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! 😁

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