Vancouver 🇨🇦

Ich hatte ja Angst, dass die Großstadt mich erschlagen würde – aber Vancouver ist eine wirklich stressfreie Großstadt. Auch wenn ich noch nie hier gewesen bin, fühlt sich alles vertraut an – klar, anders als in Südamerika falle ich hier auf der Straße überhaupt nicht auf. Ok ich musste mir ein Set Stadtkleidung kaufen – in meinen abgeranzten Wandersachen sah ich wirklich wie eine der zahlreichen Obdachlosen aus. Schuhe, eine Hose (gleiche Größe wie vor dem Hike 😡), drei T-shirt’s und eine Jacke – schon bin ich kein Hiker mehr, sondern ein Tourist.

Ok vielleicht ein komischer Tourist, wenn ich Leute treffe die ich kenne rufe ich: Fireballz! TripleDome! The Duchess ist auch hier im Hostel! Wisst ihr wann der Pinguin nach Hause fliegt (Pinguine können doch gar nicht fliegen)… Die anderen schauen verwirrt, wahrscheinlich denken sie wir wir spielen ein Rollenspiel oder so 😅

Im ersten Hostel hab ich Evelyn aus Belgien wiedergetroffen, wir waren abends beim Inder – nie wieder Burger oder Pizza! Mittags war ich schon beim Sushi. Ihr seht schon, mein Sightseeing beschränkt sich aufs Essen – zu mehr bin ich grad nicht in der Lage, ich bin immer noch ganz schön erschöpft.

Im nächsten Hotel habe ich dann fast alle die noch in Vancouver sind wiedergetroffen – Triple Dome, Fireballz, SuperVegan, The Duchess… die Welt ist groß aber so klein.

Die Busse in Vancouver sind nett: Sie zeigen an, wenn der Bus überfüllt ist und nicht halten wird: Sorry, Bus is full. Und es gibt einige DonAir Läden. DonAir. Döner. 😅

Am zweiten Tag in Vancouver konnte ich mich zumindest dazu aufraffen, etwas durch die Stadt zu laufen. Der Business District hat viele Hochhäuser – hohe, dunkle Tannen gefallen mir ehrlich gesagt besser.

Was hier aber richtig cool ist: im Hafen kann man die Wasserflugzeuge starten sehen – das war schön – fast wie zu Hause in Hamburg – nur auf dem Wasser 😉

In der Altstadt habe ich die Touristenattraktion schlechthin gesehen: Die Dampfuhr, die jede Viertelstunde tutet – hat mich sehr an die Riesenkuckucksuhr in Argentinien erinnert.

Vancouver hat sehr viele Einwohner mit asiatischen Wurzeln – so gut! Zum Mittag gab es erstmal Dolseot-Bibimbap – es gibt nichts besseres als den brutzelnden Reis.

Zum Nachtisch noch ein Eis – ein letztes Eis: Softeis mit grüner Tee Kruste.

Abends im Hostel haben wir PCTer noch ne Runde Karten gespielt. Nach und nach kam noch der ein oder andere neu zurückgekehrte Hiker dazu.

Für den nächsten Tag habe ich den Tipp bekommen, nach Granville Island zu gehen. Dort gibt es eine Markthalle, wo es auch gesundes Essen gibt. Allerdings wurde ich nicht gewarnt, dass es dort auch Kuchen gibt. Mein Mittagessen bestand also aus einem Caramel-Chocolate-Cheesecake…

Mit einem kleinen Boot fuhr ich weiter zur Science World – das ist ein großer silberner Golfball, in dessen inneren sich ein Museum für Kinder befindet.

Vor der Science World waren hunderte Jugendliche, überwiegend asiatisch aussehend versammelt und starrten auf ihre 2-3 Handys. Was ist hier los? Ein Pokémon treffen, alles klar 😃

Zurück bin ich durch Chinatown gelaufen – hab mich dort aber nicht lange aufgehalten da es dort Seher, sehr, sehr viele unter Drogen stehende Obdachlose gab – sie waren zwar alle friedlich, aber wer weiß.

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