Desolation Wilderness 😍🤩😍 Tag 72: Meile 1090 – 1107

Back on trail! Allerdings seit langer Zeit zum ersten mal wieder mit Wehwehchen – hatte gestern die neuen Schuhe evtl zu eng geschnürt- jedenfalls schmerzte schon die ganze Nacht das Sprunggelenk- heute morgen war ich am humpeln.Egal – so schlimm war es nicht – und ich will auf den Trail! Das bedeutet aber auch den endgültigen Abschied von Steady – komisch, alleine auf den Trail zurückzukehren und auch etwas traurig. Zumindest bin ich schnell zum Trail zurück gekommen – der Bus kam grade an, als ich aus dem Hotel kam, und auch die Autos haben mich schnell mitgenommen – um 11 Uhr war ich beim Trail. Ganz vorsichtig bin ich dann ganz alleine losgelaufen – niemand zum Einholen, niemand zum Absprechen. Nach 3 Meilen kam ich beim Echo Lake vorbei, dort gab es eine Fusspause, ne Fanta und ein Eis. Zurück auf dem Trail war es anstrengend – soooo viele Leute unterwegs – das war heute der Tag mit der größten Menschenmasse. Um den See herum gibt es viele kleine Wochenendhäuschen – die meisten davon kann man nur mit dem Boot erreichen. Aber mit der Zeit dünnte es sich aus – und bald schon lag der schöne Aloha Lake vor mir – hier wollte ich schon immer mal langlaufen! Aloha, da der See von vielen vielen pinken Blümchen umgeben ist. Der See ist groß, so dass ich bald eine einsame ruhige Stelle gefunden habe – dort habe ich meinen Fuß etwas im Wasser gekühlt – im Wasser! So schlimm steht es um mich! Nach einer Weile kamen dann doch noch andere Leute – Nackedeis! Das war es dann wohl mit dem Panorama Foto vom See 😂 Habe aber trotzdem eine seeeeeehr lange Pause gemacht. Und schön ging es weiter – immer wenn man glaubt, man hat das schönste gesehen, dann wird es noch schöner: Schneebedeckte Berge, Blumen ohne Ende und tiefblaue Seen – alles auf einmal! Ich bin an soo vielen Seen vorbeigelaufen: Heather Lake, Halfmoon Lake, Suzie Lake, Gilmore Lake… und ein kleiner Pass durfte natürlich auch nicht fehlen! Am Pass habe ich zwei der Kiffköppe getroffen, die saßen dort gemeinsam mit einem Gleichgesinnten, dessen Trailname jetzt Kiffkopp ist – fand der super toll. Heute Abend Zelte ich am Lake Dickson – hier gab es in letzter Zeit öfter Probleme mit den Bärchen. Ich bin aber ausgerüstet: Habe einen Ursack zum aufhängen und darin noch zusätzlich einen geruchsdämmenden Zipper bag. Aber das Säckchen aufzuhängen war gar nicht so einfach: es gibt einfach keinen geeigneten Baum…. und dann die Leine hochwerfen. Zum Glück kam dann der Muffin-Man und hat mir ein paar Tips gegeben.


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