Tag 3: Meile 42 bis 56

Gestern sollte es ein leichter Tag sein. Kurz und flach. War aber der bisher härteste.

Morgens gab es erstmal Trailmagic – Pfannkuchen mit Schinken Orangensaft. Musste in Mt Laguna eh bis 9 Uhr warten, da ich beim Store Lebensmittel kaufen musste. Aus der Hikerbox beim Laden hab ich mir einen zusätzlichen Hering für das Zelt genommen, damit ich es im Wind besser abspannen kann- für die Abspannleinen sind nämlich leider keine dabei gewesen. Vor dem Laden haben meine Schlangen-Freundin und ich noch eine Orange und eine Banane geschenkt bekommen.

Der erste Abschnitt war wieder sehr schön und führte weiter durch den Pinienwald, vorbei an einem XXL- Golfball und XXL- Tannenzapfen.

Bald öffnete sich die Landschaft aber, man konnte sehr weit schauen, bis zum Anza Borrego Park. Mit der Weite kam auch der Wind – brutal! Manchmal hat es mich fast umgehauen, und ich bin ja Wind nun wirklich gewöhnt.

Schön war es aber trotzdem, am Wegesrand ist derzeit alles am blühen. Und die Schlangen scheinen den Wind auch nicht zu mögen – hab heute keine einzige gesehen. Dafür eine kleine süße Babyeidechse… komisch wo kommt denn der Schatten her? Da war die kleine Eidechse schon im Schnabel eines Rabens.

Bei der letzten Wasserquelle habe ich viele andere Hiker getroffen – wir waren alle etwas ratlos, wo man bei dem Sturm zelten sollte, da es lt App keine Windgeschützten Stellen geben sollte. Die großen Felsen bei Meile 56 sahen da am vielversprechendsten aus. Dort angekommen, war der Wind aber immer noch brutal. Ich und meine Schlangenfreundin haben unsere Zelte neben einem riesigen Felsen aufgebaut, der etwas Schutz bot. Kurz danach kam aber ein anderer Hiker vorbei, sie hatten weiter unten geschützte Plätzchen im Gebüsch entdeckt – also sind wir nochmal umgezogen.

Bei meinem Platz hab ich dann Jin, den Koreaner und später einen der Franzosen wiedergetroffen, die auch hier gezeltet haben. Viele machen sich heute schon auf den Weg nach Julian, aber ich Lauf weiter bis zur Scissors Crossing bei Meile 77 – dort führt die Straße direkt nach Julian, ohne Abzweigung was das hitchen einfacher machen sollte.


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