PCT – wie alles Begann

Vor sechs Jahren bin ich in LA den Mt. Baden Powell hochgelaufen. Dort habe ich einen sonderbaren Typen getroffen: Der sah aus wie ein Obdachloser und hat auch so gerochen. Er hatte einen winzigen Rucksack mit einem Zelt dabei – unverantwortlich mit so wenig Ausrüstung im Schnee Zelten zu gehen!

Aber fit war der Schmuddelkerl. Im Nullkommanix war der auf dem Gipfel. Hab dem armen Kerl ein paar von meinen Protein-Pfannkuchen abgeben, die einer aus meiner Wandergruppe gebacken hatte. Die schmeckten nicht gut, aber der Typ hat alles verschlungen. Und der hatte im Schnee nur ne kurze Hose und Tshirt an. Dann erzählte der was, dass er schon seit ein paar Wochen am Wandern ist. Wäre bei San Diego losgelaufen, Pacific Crest Trail heißt die Wanderung. Dann musste er aber schon wieder los, er hatte nicht mehr viel essen und wollte möglichst bald in Agua Dulce ankommen – das doch noch total weit weg war!

Und seitdem hab ich ihn nicht mehr aus meinem Kopf bekommen – den Trail, nicht den Penner 😉 Ziemlich schnell wurde mir aber klar, dass ich so etwas niemals machen kann…auf dem Trek werde ich wohl kaum meine Kühlkette einhalten können.

Schade. Hab dann viele 1-2 wöchige Trips gemacht, das ging grad noch so. Aber eigentlich wollte ich immer so eine richtig lange Wanderung machen. Aber es geht ja nicht. Dachte ich! Da ich seit 2016 kühlkettenfrei bin, kann es endlich los gehen 😊und in wenige. Wochen gehts wirklich los für mich. So ganz kann ich es noch nicht glauben…


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