Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck

Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck – So wird gesagt.

Wie ich mir die Reise vorgestellt hatte: Nach dem Serienmarathon, einigen Gläsern Wein ein paar Stunden in Santiago schlafen, duschen, frische Klamotten anziehen und weiter nach Argentinien fahren.

Realität: In Lima erfolgreich zum Flieger nach Santiago gesprintet, nachdem AirFrance 1.5hrs Verspätung hatte – die Tür vom

Frachtraum musste repariert werden. In Santiago sind wir sogar Minuten eher gelandet – und hatte eine ganze 3er Reihe für mich. Soweit so gut. Andere hatten schon in Lima Pech – die sollten auch auf meinen Flieger umgebucht werden, aber Latam und Air France können nicht so gut zusammen arbeiten. Als am Gepäckpack mein Rucksack nicht auftauchte, würde ich nervös. Aber irgendwann kommt er dann ja. Außer heute. 🤦🏼‍♀️Ich Idiot stand aber auch am Gepäckband eines anderen Fliegers aus Lima. Sa fiel mir ein Stein vom Herzen. Schnell zu meinem richtigen Gepäckband… das war aber auch schon leer… nur 15 Leute standen verwirrt vor dem Band – alle mit denen ich zum Flieger sprinten musste. Da habe ich vermutet, dass mein Gepäck nicht mitgekommen ist. Zwei Stunden später stellte sich dann raus, dass mein Gepäck nicht mitgekommen ist. Steht aber in Lima und wird dann morgen nach Mendoza geschickt.

Im Hostel hab ich dann netterweise ein Handtuch geliehen bekommen – so könnte ich duschen und danach wieder meine Fliegerkleidung anziehen und damit Schlafen.

Morgens hab ich mit Latam und AirFrance telefoniert. Die kümmern sich grad beide nicht um mein Gepäck weil natürlich jeweils die andere Airline zuständig ist. Das mein Gepäck in Lima auf Weiterversand wartet war übrigens eine Lüge – man weiß nicht wo es grade ist.

Jetzt sitze ich wie ein stinkender Zombie im Bus nach Argentina. Hab mir die Primeraclase für 5€ mehr gegönnt – ein richtiges Bett im komfortabelsten Bus. Draußen sind es 40 Grad – und unsere Klimaanlage geht nicht. Ist aber nicht so schlimm, hab ein schattiges Plätzchen am Grenzübergang gefunden – hier warten wir seit zwei Stunden auf unsere Immigration. Oh Latinoamérica….

Ein kleines Highlight gab es dann aber doch: Der mächtige Aconcagua hat sich bei der Überquerung von seiner schönsten Seite gezeigt. Der steht gleich hinter dem Grenzübergang… vielleicht Lauf ich dort nochmal schnell hin 🙂

UPDATE: Nach 5 Tagen habe ich meinen Rucksack dann endlich wieder bekommen. Mal schauen ob mir LATAM was von den Straßenstandsklamotten erstattet 🙈


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