Quetzaltenango aka Xela (Schela)

Jetzt bin ich im tiefsten Guatemala angekommen – in der Stadt mit dem unaussprechlichen Namen Quetzaltenango, kurz Schela gennant.


Hier sehe ich kaum blonde Hellhäuter auf der Straße, dafür viele Frauen in ihren schönen bunten Trachten, manchmal mit einer Schale voller Früchte auf dem Kopf. 


Auf der Straße wird alles verkauft, einen Supermarkt habe ich hier noch nicht gefunden. Lieber kaufe ich mein Obst von den runzeligen Maya-Damen. 


Oder als nach eine frittierte Banane mit Bohnen, Schlagsahne und Zucker. Das wird der Hit wenn ich es nach Deutschland importiere.


Mit der Organisation „Quetzaltrekkers“ bin ich auf den höchsten Berg Zentralamericas gekrabbelt. Quetzaltrekkers wird nur von Freiwilligen organisiert, alle Erlöse gehen an die lokalen Schulen hier. 


Abends haben wir mit einem kleinen Lagerfeuer die Kälte vertrieben.


Der Trek hat echt Spaß gemacht – auf dem Gipfel des Tajamulco (4.220m) war es zwar bewölkt – wir konnten aber trotzdem den Sonnenaufgang sehen.



Auf dem Rückweg haben wir in einem kleinen Restaurant in irgendeinem Kaff gegessen – dort war es noch weihnachtlich eingerichtet.


Zurück sind wir mit dem vollgepackten Chickenbus gefahren. 


Ich habe übrigens rausgefunden, dass der Chickenbus nicht wegen der Hühner so heißt, Hühner habe ich nur wenige gesehen, eine Box mit Küken. Zutreffend ist der Name, da Menschen in dem Bus wie Hühner im Käfig zusammengepfercht werden.


 Die Sitze sind für 2 Schulkinder ausgelegt, Hier sitzen auf einer Bank zwei Erwachsene + Mutter mit Kind und Säugling…all u can seat. 


Etwas klapperig sind die Busse auch wohl, dies scheint den Fahrern ebenfalls bewusst zu sein denn auf jedem Bus stehen irgendwelche Jesus-Sprüche geschrieben, ein wenig Schutz von oben schadet ja nicht.


Die Guatemaler sind richtig neugierig auf Touristen hier. Die Erwachsenen stellen fragen, die Kinder starren einen an oder wollen die helle Haut und die blonden Haare anfassen. 

Auf der Straße werde ich von jedem gegrüßt – ohne dass sie Geld haben oder etwas verkaufen möchten. Die sind einfach nur lieb. Natürlich haben die Verkaufstalent – wenn immer ich etwas zu essen kaufe, schlafen sie mir noch etliche andere leckere Sachen vor – was soll ich da machen 😉


Und eine Sache hat sich zwischen Chile und Guatemala nicht geändert: es gibt weiterhin Schnitzel á la „Gordon Blue“ auf der Karte.

Die Waschbecken sehen hier auch anders aus als zu Hause: Es gibt eine Wanne mit klarem Wasser, das wird mit einer kleinen Kumme herausgeschöpft. In einem anderen Becken wäscht man sich dann die Hände mit dem Wasser aus der Kumme.


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