Road Trip in Honduras 🇭🇳 

Honduras 🇭🇳 soll ja sehr gefährlich ein, mit San Pedro de Sula, der Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt. Honduras hat aber halt auch sehr schöne Inseln, auf denen man toll tauchen kann. Von Livingston/ Guatemala kann man mit 6x umsteigen und etwas Glück am gleichen Tag die Fähre vom Festland zur Insel schaffen…ich musste es aber schaffen damit ich rechtzeitig zum Tauchen dort bin. Also das dreifache für einen direkten Shuttle bezahlt, der zwei Stunden vor Abfahrt ankommen soll. Soll. 

Also los, mit dem 06:30am Boot…mit dem eine aus unserem Shuttle schonmal nicht mitgekommen ist, so dass wir in Puerto Barrios ne Stunde warten mussten…dafür gab es gratis Kaffee und Sandwich in nem kleinen Schuppen plus drei süßen Babykatzen – die ich waren natürlich nur zum Ansehen nicht zum Essen.


Als das Mädel dann endlich da war fuhren wir dann endlich mit unserem Fahrer Roberto, der auch das Geld eingesammelt hat, los – für 15 Min., da mussten wir den Van wechseln – na gut, anderer Fahrer, dafür Klimaanlage. Gefühlt haben wir gar keine Entfernung gut gemacht, es ging sehr langsam voran. Auf einmal lag etwas großes auf der Straße…ein Rind?! Oh nein…ein Pferd! Warum sich das auf die Autobahn zum schlafen gelegt hat leuchtet mir bis heute nicht ein 😕😔

Es verging immer mehr Zeit mit recht wenigen KM…in San Pedro nahmen wir daher einen Umweg zum Flughafen, um abermals den Shuttle zu wechseln. So langsam war ich nicht mehr die einzige die nervös würde…schon 12:00 mittags und noch 250km zu fahren. Von 08:00 bis 12:00 Uhr hatten wir 180km zurückgelegt. Ob man die 16:00 Uhr Fähre erreicht, erscheint fraglich.

Daher haben wir erstmal 40 Minuten Pause eingelegt, um auf andere Fahrgäste zu warten, tranquilo, tranquilo, no hay problema, no te preocupes….claro. Als es dann endlich los ging, war übelst viel Verkehr. Aber eines muss man den Hondunesen lassen: bei der Beladung von Fahrzeugen gehen die sehr effizient vor.


Irgendwann hatten wir noch 2 Stunden für 150 km…macht bei einem Durchschnitt von 50km/h drei Stunden. Das schien auch Juan Schumacher in seinem roten Shirt aufzufallen, plötzlich ging es rapido. Als wir um zwanzig vor vier in La Ceiba der Hafenstadt im Stau standen, da sank die Hoffnung.


 Irgendwie haben wir es dann aber doch noch geschafft, eine Hondunesin/Hondurianerin im Shuttle hat eine Freundin die bei der Fähre arbeitet – so lagen unsere Tickets schon bereit und wir mussten nur noch aufs Boot hüpfen.

Kaum hat das Boot abgelegt, werden auch schon Getränke verkauft – das honduranische Bier haben wir uns auf jeden Fall verdient. Zum Sonnenuntergang sind noch ein paar Delfine neben uns hergesprungen, ganz schön kitschig wie die Dreamlove-Poster damals aus der Bravo Girl.


Im letzten Monat bin ich ganz schön zwischen den Ländern hin und her gehüpft: Chile – Argentinien – Chile – Kolumbien – México – Belize – Guatemala – Honduras. Jetzt bleibe ich erstmal 1-2 Wochen auf meiner Insel und gebe viel zu viel Geld für die recht günstigen Tauchgänge aus 🐠


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