Torres del Paine: 8-Tagestrek im Süden Patagonies

Nach mehr als 120km über Stock und Stein, Bergauf und Bergab, bei Sonne, Regen und Sturm bin ich ohne größere Blessuren wieder in der Zivilisation angekommen – erschöpft, aber happy und ein kleines bisschen traurig, da mit dem letzten großen Trek meine Wandersaison hier zu Ende gegangen ist. Besonders in den letzten Tagen bin ich nur noch über den Trail geflogen- der Rucksack war leicht, da die Nahrungsmittel zur Neige gingen, die Wege waren gut – da bin ich ganz schön durch die Gegend gewieselt.

Tag 1: Central – Seron 14km, 260m bergauf

Am ersten Tag sind wir erst recht spät gestartet – die Schuld liegt komplett beim Wiedersehen eines Teils der Galapagos-Crew, welches mit zahlreichen Weingläsern verbunden war. Aber in Patagonien sind die Tage ja zum Glück sehr lang, soweit wie es im Süden liegt. Um 17h sind wir gestartet – der Trail war wie erwartet sehr flach und verlief Nahe eines großen Flusses, auf den flachen Stellen grasten einige halbwilde Pferde – eine Gruppe hatte sich total über mich erschrocken und ist erstmal davon gejagt. 89Um 20h bin ich dann im Camp angekommen – hatte auf dem letzten Teilstück gute Begleitung von den ???…war vielleicht nicht so schlau einige gruselige Folge über Bergmonster zu hören – in den Bergen 😉 Der Rucksack war mit dem Essen für 8 Tage unerhört schwer – Rücken, Schulter, Oberschenkel und Füße wussten dies zu beklagen.Da hilft nur eins: Essen was man kann, soweit es das Budget erlaubt um das Gewicht zu reduzieren. Das Camp war ein kleines Ghetto, da sich alle Zelte um den windgeschützten Bereich gedrängt hatten. Neben mir hat eine Österreicherin gezeltet, die mit einem Ami meine tägliche Begleitung für die nächsten Tage werden sollte. Das Mädel mit der ich die Reservierung gebucht habe war nicht so recht fit und in keinster Weise organisiert, so dass an ein gemeinsames Wandern nicht zu denken war. Der Drogenkonsum hier in Südamerika geht mir echt ziemlich auf den Keks, aber dazu werde ich mich nochmal in einem separaten Beitrag auslassen. Das einzige Coca das ich zu mir nehme ist Coca-Cola, viel häufiger jedoch ein Kakao im Zelt…ganz schön langweilig nicht wahr?

Tag 2: Seron – Dickson 18km, 200m bergauf

Ausgeschlafen – und weiter geht es zum nächsten Camp. Das Wetter war etwas gräulich, aber außer etwas Niesel war das Wetter recht gut. Nach 4km hatte ich die Österreicherin und den Ami eingeholt – die Schlingel konnten eher los, da sie die fest installierten Zelte genutzt und Verpflegung vom Refugio gebucht hatten. Heute ging es vor allem nochmal an dem großen Fluss und an ein paar Seen entlang, die Ranger haben hier übrigens fleißig die Reservierungen kontrolliert – soviel zu den ganzen klugen Ratschlägen, man könnte das ganze auch ohne Reservierung machen – einige Leute mussten umkehren. Beim Camp angekommen, fing es dann leider so richtig an zu regnen – schnell Zelt aufbauen, Wasser kochen, Kakao trinken und mein Buch lesen 🙂 Zwischendurch habe ich mich noch etwas bei den anderen in der Hütte aufgewärmt, aber mein Zelt war an dem Tag echt schön ruhig gelegen.

Tag 3: Dickson – Los Perros 11km, 360m bergauf

Nach der regnerischen Nacht klarte es am Morgen auf – leider nicht genug, um einen guten Blick auf den Dickson Gletscher zu bekommen. Dafür wurde das Wetter konstant besser – als ich beim Tagesziel Los Perros ankam, war der Himmel strahlend blau und gab 1a-klare Sicht auf den Los Perros Gletscher und den Gardner Pass, den es am nächsten Tag zu erklimmen galt.

Die flachen 11km hab ich sehr schnell hinter mich gebracht, so konnte ich noch ein paar kleine Ausflüge über die Geröllfelder machen, von denen aus hatte man eine noch bessere Sicht auf den Gletscher. Abends am Fluss noch etwas gelesen und weiter die Nahrungsmittel verbraucht, damit der Rucksack bei der Passüberquerung bitte etwas leichter sein möge 🙂 Zum Glück werden die Camps jetzt etwas geräumiger, so dass man nicht mehr so dicht an dicht zelten muss. Die Chilenen sind auch schon ein lustiges Völkchen, lachen zwar immer ein wenig über meine simplen Mahlzeiten (Die Mädels hier lassen die Typen Gemüse und Kartoffeln zum kochen schleppen), die jüngeren Leute verstehe ich aber sogar, da sie entweder verständliches Spanisch oder Englisch oder gar Deutsch sprechen 🙂

Tag 4: Los Perros – Grey 14km, 700m bergauf, 1100m bergab

In der Nacht hat es leider angefangen zu regnen, und das ganze nicht zu knapp. Für die Passüberquerung wird empfolhen, morgens um 6 oder 7 Uhr aufzubrechen, damit man die Höhenmeter zeitig schafft…das ist natürlich eher wieder so eine Empfehlung für Leute, die noch nie gelaufen sind. Ich hab mit als letztes das Camp verlassen – hatte nur wenig Motivation loszulaufen während es noch wie aus Kübeln gegossen hat, gegen 8 Uhr war es zum Glück nur noch etwas nieselig…mein armes Zelt war allerdings klitschnass und übelst dreckig vom hochgespritzten Dreck 😦 Die 700 Meter bergauf waren recht flach, war kein Problem. Ab und an wehte sogar ein warmer Wind, keine Ahnung wo der hergekommen ist, vulkanische Aktivität gab es dort nicht. Als ich mich weiter dem Pass näherte haben sich sogar die Wolken etwas verzogen, so dass man plötzlich Gletscher und Seen entdecken konnte. Auf dem Pass selber was es wie es nicht anders zu erwarten war sehr windig – aber egal! Richtig schöne Aussicht auf den Grey-Gletscher und in der Ferne konnte man wieder das große Eisfeld Südpatagoniens sehen.

Runterlaufen war dann allerdings nicht ohne – 1100m auf 3km mit unbefestigten Wegen, die sich durch den Regen in Rutschbahnen verwandelt hatten – bin aber sauber unten angekommen 🙂 Bei der Rangerstation El Paso musste man sich mal wieder registrieren…und bei der Kochstelle lag ein Käppi mit einer Bauchtasche herum…hab ich mal lieber beim Ranger abgegeben…Nach der Rangerstation gab es eine gruselige Flussüberquerung. In Patagonien gehen die ja immer auf Nummer super-sicher, alles was die kleinste Gefahr birgt ist eigentlich verboten. Plötzlich gab es da aber diesen Bach, der reissend in die Tiefe stürzte…ohne Brücke, ohne sichere Überquerungsmöglichkeiten. Da haben wir alle erstmal ein langes Gesicht gemacht…die Chilenen fingen dann an, mit ein paar Mann große Felsbrocken in den Fluss zu rollen, um Überquerungsmöglichkeiten zu schaffen. Ging dann ganz gut – aber echt bekloppt dass es dort keine bessere Stelle gab. Es gab zwar Markierungen, aber an der markierten Stelle war das Wasser Tina-bauchnabeltief, zwei Meter weiter war ein kleiner Wasserfall, den ich im Falle eines Sturzes nicht runterrutschen wollte…Aber wir haben es alle überlebt, mit nassen Füßen aber egal. Die nächsten Flussüberquerungen waren Dank der Hängebrücken einfach – wenn auch die erste Hängebrücke verdammt hoch über der Schlucht hing! Wenn ich darunter geschaut habe, wurde mir schon ganz schön schwindelig mit zittrigen Knien…was macht man da? Genau, nicht mehr runterschauen.

Von der nächsten Hängebrücke konnte man dann schon den Grey-Gletscher von vorne sehen – wie beim Perito Moreno, richtig krass wie der Gletscher in den See quillt. Nach viel zu vielen Stunden für die relativ kurze Distanz bin ich dann endlich im Grey-Camp angekommen. Zum Glück gab es dort eine große Wiese, auf der ich mein armes Zelt erstmal etwas in der Sonne trocken konnte. Später am Abend bin ich noch auf einen kleinen Hügel gelaufen, der genau gegenüber des Gletschers lag. Da alle am Duschen, Trinken oder Kochen waren hatte ich den Fels ganz für mich alleine. Richtig schön wie die kleinen Eisberge, die vom Gletscher abgebrochen waren, auf dem See herumgeschwommen sind. Dabei erstmal ne Packung Kekse als Vorspeise verdrückt 🙂

Das Camp Grey kann man auch mit dem Katamaran erreichen – hier konnte man dann ganz schnell erkennen, wer den ganzen O-Trek läuft und wer grade erst angekommen ist. Ich konnte einige saubere Klamotten sichten und viele Parfümwolken riechen – sehr auffällig nach den ganzen miefenden Leuten der letzten Tage 😉 Mittlerweile kannte man auch alle O-Trek Läufer, und jeder der ins Camp Grey eingelaufen kam wurde mit Jubel  begrüßt 🙂

Tag 5: Grey – Paine Grande 11km, 230 m bergauf

Das schöne Wetter vom Vortag hat sich gehalten, somit wurde der Abschnitt vom Camp Grey zu Paine Grande zu einem der sonnigsten. Heute konnte ich ganz gemütlich den Weg lang laufen, diesmal war es wirklich ein einfacher Tag, es ging nur gradeaus mit vielen hübschen Aussichtspunkten – für die sich die meisten mal wieder nicht die Mühe gemacht haben, die kleinen Abstecher zu unternehmen – aber das soll mir nur recht sein.

Im Paine Grande Camp hab ich noch einen kleinen Ausflug entlang des Sees gemacht – allerdings sind dort recht viele Bäume dem Feuer vor ein paar Jahren zum Opfer gefallen.

Wie kommt es zu so einem Feuer? Ein Isreali hat ein Feuer gemacht – was zwar verboten gewesen ist, aber Regeln gelten ja bekannterweise nicht für die Israelis, da diese ja 2-3 Jahre Wehrdienst absolvieren müssen, also eine harte Zeit haben, danach können die einfach machen was die wollen, Regeln und Gesetze gelten nicht für die. Dumm nur, dass die Naturgesetze das noch nicht mitbekommen haben…das Feuer hat sich trotzdem schnell ausgebreitet…Dank des Feuers darf man heute auch nur noch an markierten Stellen mit dem Gaskocher kochen…aber die meisten Städter auf dem Trek haben diese Gerätschaften auch noch nie vorher bedient…ist wohl sicherer so. Allerdings hatte ich schon meine Bedenken, wenn plötzlich 20 Gaskocher im Kochraum angeschmissen wurden – Türen und Fenster natürlich geschlossen, sonst würde es ja kalt werden. Ich bin da mal lieber auf den Tisch draußen ausgewichen…zu viel Gas, zu viel Kohlenmonoxid in dem geschlossenen Raum, das gefällt mir nicht so.

Leider war im Paine Grande auch der letzte Tag mit meinen Wanderfreunden aus Österreich und den USA, die ich bisher ja an jedem Tag gesehen habe. Ab jetzt werden wir uns in unterschiedliche Camp aufteilen 😦 Daher gab es zum Abschied noch ein, zwei Gläser Wein in der Bar…den ersten Wein habe ich TOGO im Kaffeebecher genommen, der bis obenhin vollgefüllt wurde – richtig so. Ist aber schon witzig, wie schnell sich auf den Treks mit den gleichen Leuten das Gruppengefühl einstellt – dabei mag ich doch eigentlich gar keine anderen Menschen..?!?

Tag 6: Paine Grande – Frances inkl. Mirador Britanico 23km 770m bergauf

Das schöne Wetter vom Vortag wurde in der Nacht mal wie üblich von Regen und Sturm abgelöst. In der Paine Grande Küche habe ich dann aber den Glücksfall des Trips gehabt: Irgendein Amerikaner, der seinen Trip in Paine Grande beendet haben muss (auch hier fahren Fähren zurück zu Parkeingang) hat zwei Packete Mountain House Beef Stroganoff hinterlassen! Überglücklich nach meinem faden Essen der letzten Tage habe ich mir eines der Packete eingesteckt. Zudem gab es an dem Camp Mülleimer, so dass ich erstmal ein paar Hundert Gramm Müll loswerden konnte – des Grämmchen zählt 😉 Der Trail heute hatte einen kleinen Nebentrip hoch zum Mirador Britannico inclusive…als ich an der Gabelung angekommen bin, war es allerdings krass bewölkt und ich war so durchnässt, dass ich erstmal 2km weiter zu meinem Camp gelaufen bin, um das hoffentlich bessere Wetter am Nachmittag abzuwarten. Camp Frances ist schon ungewöhnlich – die Zelte dort werden auf kleinen Plattformen aufgebaut, kein Zeltnagel kann im Boden versenkt werden, alles muss abgebunden werden – zum Glück war das Camp sehr windgeschützt. Allerdings ragen aus vielen der Plattformen Nägel heraus, was vielleicht für Zelte nicht so optimal ist, also Vorsicht. Hier hatte man allerdings den Luxus, dass man auf seiner Plattform kochen durfte. Nach einer 20-minütigen heißen Dusche wurde mir nach dem Regen so langsam auch wieder warm, die Sanitäranlagen im Camp Frances sind eher wie in einem Spa als in einem Campground – das war mal eine tolle Abwechslung. Als sich dann am Nachmittag die Sonne rausgewagt hat, bin ich federleicht ohne meinen Rucksack hoch zum Mirador Britannico geflogen – so schön, entlang des Gletschers hoch ins Tal mit plötzlich strahlend blauem Himmel – hat sich echt gelohnt zu warten.

Zudem ist die Welt ja klein. Auf dem Weg zum Britannico bin ich zuerst dem Ami von den ersten Trek-Tagen begegnet, danach noch dem Peter, einem Deutschen dem ich ein Handtuch zu verdanken habe, nachdem ich meines irgendwo verloren hatte. Eigentlich war der Peter einen Tag vor mir auf dem Trek unterwegs – hat dann aber einen Stop mehr eingelegt. So ist das…von den einen muss man sich verabschieden, die anderen trifft man wieder.

Tag 7: Frances – Torre Base Camp – Mirador Torre 22km, 820 bergauf

Für den heutigen Tag hatte ich eine schwierige Entscheidung zu treffen. Meine Reservierung war für das Camp Zentral…von dem Camp Zentral benötigt man ca. 6 Stunden Roundtrip zum Highlight des Parques, den Torres del Paine. Erste Wahl wäre der kostenlose Conaf-Campground gewesen, der weiter oben gelegen ist, nur eine Stunde von der Torres del Paine Lagune entfernt…allerdings war der schon im Dezember ausgebucht. Jetzt war an diesem Tag das Wetter der Wahnsinn, Sonne und strahlend blauer Himmel…will ich bei dem Wetter wirklich im hässlichen Zentral Camp zelten, oder versuchen mich in den anderen Campground einzuschleichen? Am Vortag war der andere CONAF Campground nur zu 30% belegt – obwohl online ausgebucht angezeigt wurde…da schheinen eine Menge Leute ihre Reservierungen nicht zu nutzen…aber ich befolge doch so gerne Regeln, und wenn ich mit meinem ganzen Gepäck den steilen Trail hochlaufen und nicht dort oben campen darf, muss ich nach einem langen, anstrengenden Tag nochmal 10km ins Tag zurücklaufen…Ich weiß nicht, was los war, muss an der Sonne gelegen haben aber plötzlich stieg meine Risikobereitschaft auf ein ungewöhnliches Level an! Hoch mit Zelt und allem zum Torres del Paine Camp! Für den Fall der Fälle bin ich schon um 6:30am im Dunkeln losgelaufen, damit ich genügend Zeit hätte, ins Tal herunter zu laufen. Hat sich schon alleine für den schönen Sonnenaufgang am See gelohnt!

Je näher ich dem Torres del Paine Tal kam, desto mehr wollte ich wirklich dort oben zelten, damit ich am nächsten Morgen nochmals zur Lagune laufen kann, um den Sonnenaufgang dort zu sehen. Vom Campo Zentral wären es 4 Stunden, vom Torre Camp nur 30 Minuten. In dem mittleren Abschnitt des Trails hat sich die Zahl der „Wanderer“ plötzlich vervielfacht – klar, Torres del Paine ist ja auch das Highlight des Parkes. Da moppelte sich dann jeder noch so unfitte Chilene hoch, wers nicht anders schaffte, auch per Pferd…leider waren die Pferdchen echt meeeega langsam unterwegs. Neben mir trottete eine Chilenin, ebenfalls genervt von den Pferden vor sich hin…und siehe da! Sie und ihre Freundinnen haben eine Reservation für das Torre Camp, werden es aber nicht nutzen. Jippi! Ich kann die Reservierung übernehmen, hat sich also gelohnt alles mit nach oben zu schleppen! Zu meiner Überraschung wollte der super-strenge Conaf Campground nichtmal die Reservierung sehen – der war so leer, dass ich dort auch ohne Reservierung zelten konnte. Jippi! Schnell ein letztes Mal mein zu Hause aufgebaut, und hoch zum Torres del Paine, bei strahlender Sonne!

Wie viel Glück kann man auf dem Trek haben? Ich hab glaub ich das Maximum gehabt. Perfekter blauer Himmel mit der glitzernden Lagune, richtig schön, war bestimmt zwei Stunden dort oben, bis mich der Hunger zurück ins Camp getrieben hat 🙂 Oben bei der Lagune sah ich dann plötzlich ein bekanntes Käppi und meine Gürteltasche – das waren die Sachen, die ich am Camp Paso beim Ranger abgegeben hab – ein Chilene hatte also wirklich Portmonnaie, Handy, alles dort vergessen gehabt. Als Finderlohn gab es einen Keks! Und am Tag 7 der Wanderung sind Lebensmittel die wertvollste Währung! Die meisten meiner Wanderfreunde haben sich ebenfalls im Camp Torre eingefunden. Hatten dort dann das letzte Abendmahl und haben die letzten Piscovorräte geleert – Pisco und Beef Stroganoff, danach konnte ich excellent schlafen 🙂

Tag 8: Torre Base Camp – Mirador Torre – Central 12km, 760m bergab

Um sechs Uhr morgens ging es ein letztes Mal bergauf – um den famosen Sonnenaufgang der Torres del Paine zu sehen. Durch die starke Bewölkung war der Sonnenaufgang allerdings echt unspektakulär, anstatt roten Farben verfärbten sich die Türme nur von dunkelgrau nach hellgrau – na gut, man kann nicht alles haben, und ich habe schon den perfekten Sonnenaufgang in El Chalten am Cerro Torre gesehen 🙂

Ruck-Zuck ging es hinab ins Tal, vorbei an supernervigen Städtern, die einem in keinster Weise Platz machen, stattdessen nebeneinander den Weg blockieren. Im Visitor Center noch schnell eine Tafel Toblerone gekauft- und dann fuhr schon der Bus zurück nach Puerto Natales. Das war also die letzte große Wanderung hier…schon etwas traurig, allerdings freue ich mich jetzt auch auf Mexico. Abends haben wir noch alles gegessen, was uns in die Finger gekommen ist, mit vielen alten Bekannten, die Österreicherin der ersten Tage, ein Mädel von der Galapagos-Crew, der Pisco-Deutsche und ein Italiener, den ich bisher in jedem Land hier getroffen habe. enlight1-1Das war ein guter Abschluss…aber auch etwas traurig. Jetzt werde ich die Nord-Süd Reisenden verlassen, jeder ist jetzt auch irgendwie am Ende der Südamerika-Reise ankommen. In Mexiko wird es aber auch wieder neue Menschen und alte Bekannte geben, da bin ich mir sicher.


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