Terremoto [dt.:Erdbeben] in Santiago

Keine Angst, es gab kein richtiges Erdbeben…es hat sich nur so angefĂŒhlt 😉 Dazu spĂ€ter mehr. Die letzten Tage in Santiago sind nochmal richtig schön gewesen. Jeden Tag Sonnenschein, 27 Grad im Schatten – 36 in der Sonne, Shorts statt Winterjacke, Palmen statt Tanne. Das Weihnachtsstimmungsbarometer steht noch immer auf Null, auch wenn hier alle fleißig Regalos kaufen (Spanisch fĂŒr Geschenk, hat nix mit Ikea zu tun).FĂŒr mich gab es auch ein Geschenk – auch wenn das Budget es eigentlich nicht hergibt, aber 10% ĂŒberziehen das geht ja immer 😬Da ich mich nicht nur auf meine Handykamera verlassen möchte und in Zentralamerika ja auch schnorcheln gehen möchte, habe ich mir jetzt ne Action-Cam gekauft, wasserdicht mit guten Fotos an Land. Und viiiiiiiel gĂŒnstiger. Die VideoqualitĂ€t ist nicht so gut, will aber eh nix Filmen.In Santiago’s grĂ¶ĂŸtem Einkaufszentrum wollte ich zudem gerne neue Trekkinghandschuhe kaufen (leider hab ich ja einen meiner Handschuhe verloren) – es gibt auch ein halbes Dutzend OutdoorlĂ€den aber keine vernĂŒnftigen Handschuhe. Na gut, es gibt hier auch einen der wenigen H&Ms in SĂŒdamerika…dann kann ich vielleicht eins meiner abgeranzten T-Shirts austauschen…von wegen, der Laden war so unglaublich voll, die Schlangen vor den Kassen 50 Meter lang. Na gut dann mĂŒssen meine Lumpen noch 6 Monate durchhalten. Die Babys werden hier ĂŒbrigens in WeihnachtsmannkostĂŒme gesteckt, damit sie auf dem Bild mit dem Weihnachtsmann möglichst niedlich aussehen. 

Gestern Abend habe ich mich noch mit der GalĂĄpagos-Crew getroffen, zufĂ€llig sind grade 66% der CruisegĂ€ste in Santiago, war schön alle wiederzusehen, lustig aber wir haben was eckeliges getrunken, Terremotos (dt: Erdbeben), komischer Alkohol mit Eis…danach sah es wirklich so aus, als wĂŒrden die GebĂ€ude schaukeln 🙈 Haben uns dann mal ein Taxi nach Hause geteilt…war wohl ganz gut so, nen Typen aus dem Hostel haben sie hier gestern ausgeraubt…soviel dazu dass ich mich hier super sicher fĂŒhle…fĂŒhl mich aber immer noch sicher, der Typ ist mir schon vor ein paar Tagen aufgefallen da er nicht mit mit besonders viel Verstand gesegnet ist.
Heute morgen war die Welt immer noch im Terremoto-Modus…bin heute noch ein vorerst letztes Mal durch die Stadt gelaufen, am Fischmarkt vorbei was vielleicht nicht die beste Idee war. Da die Sonne hier so brennt sind bunte RegenschirmhĂŒte der Hit – könnte man zu Hause vielleicht ja auch gegen den Regen einsetzen. Ein letztes Mal durch den Lasteria-Bezirk mit den niedlichen kleinen GeschĂ€ften, und das wars erstmal mit Santiago. Ende Februar werde ich aber wieder kommen, möchte mir ja auch noch Valparaiso anschauen bevor ich dann fĂŒr 2.5 Monate nach Zentralamerika fliege.

Gleich geht’s aber erstmal in den SĂŒden, dem Regen entgegen…hoffentlich hab ich in den zwei Monaten in Patagonien keinen Dauerregen – drĂŒckt mir die Daumen!! 


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