Zwangspause

Nachdem ich den Klumpfuß bekommen habe, war ich erstmal ziemlich traurig…ich wollte doch Anfang Dezember in Patagonien trekken gehen – und jetzt brauchen die Bänder ein paar Wochen Ruhe, um wieder vernünftig zusammen zu wachsen. Aber auch nach ein paar Wochen kann ich nicht gleich auf eine Mehrtageswanderung gehen. Im Januar wollte ich das Wandern vermeiden, da die Nationalparks dann voll sind…im Februar ist es wieder leerer, aber eigentlich wollte ich ja Ende Januar zurückfliegen…

Als Sofortmaßnahme habe ich mir jetzt erstmal zwei Wochen auf der Insel verschrieben, da ich, wenn ich Berge in der Nähe habe, wahrscheinlich zu früh loswandern würde. Dadurch lasse ich jetzt den Norden von Chile aus, was aber kein Problem ist da ich ja nächstes Jahr wieder nach Bolivien fahre – von dort aus kann ich das gut nachholen.

Um in Patagonien wandern zu gehen, werde ich jetzt wohl bis Februar bleiben…allerdings kann ich es mir nicht leisten, länger als 2 Monate in Chile/Argentinien zu reisen, da diese Länder sehr teuer sind…werde nun versuchen, im Januar, dem Monat der Hauptsaison, irgendwo einen Volunteering Job zu bekommen. Und im Dezember werde ich ganz vorsichtig mit ein paar Tageswanderungen anfangen.

Etwas traurig bin ich, da ich jetzt nicht mehr wie zuerst geplant mit Johanna, der Schwedin zusammen bis Santiago reise – aber die Chancen stehen nicht schlecht dass wir uns in Santiago treffen, wenn ich von der Insel wieder komme. Heute hatte ich noch richtig Glück: Rick und Sarah, die mit mir auf der Galapagos Cruise gewesen sind, hatten heute einen Tagesausflug nach Calama geplant – das ist die Stadt, in der auch der nächste Flughafen von San Pedro gelegen ist. So konnten die beiden mich mitnehmen und mir mein Gepäck bis zum Check-In tragen 🙂

Hatte in Santiago planmäßig nur eine Stunde zum umsteigen für einen internationalen Flug…nur dass das Gate 20 Minuten vor Abflug schließt…dann hatte mein Flieger 10 Minuten Verspätung…macht 30 Minuten Zeit um im Irrgarten des Flughafens das internationale Terminal zu finden, für Immigration und einen erneuten Security Check, da das internationale Gebäude nicht mit den lokalen Terminals verbunden ist. Ich bin gehumpelt wie ein Weltmeister und war grade noch rechtzeitig zum boarden am Gate…

In den nächsten zwei Wochen werde ich nur sehr eingeschränkt eine Internetverbindung haben, also nicht wundern.


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