Salar de Uyuni – In der großen Salzwüste

Rechtzeitig zum Supermond sind wir in Uyuni, der großen Salzwüste angekommen. Warum es überhaupt so eine große Salzwüste gibt? Vor vielen,vielen Jahren war die Salzwüste ein riesengroßer See, allerdings ist das Wasser durch die Plattenverschiebung irgendwann abgelaufen, übrig geblieben ist nur das Salz. Jedes Jahr wächst die Salzwüste durch den Regen, die Salzdecke ist über hundert Meter dick. Wenn man so durch die Salzwüste fährt, denkt der Kopf dann auch, dass es ein See ist…so endlos und glatt und hell…als ob man mit dem Auto durch den See fahren würde, dabei ist alles nur Salz.

Hier geht’s zu den Bildern

Wir sind extra früh aufgestanden, damit wir den Sonnenaufgang in der Salzwüste sehen konnten – vorher mussten wir bzw. die anderen noch einen anderen Jeep befreien, der sich in einemört schlammigen Teil der Salzwüste festgefahren hatte. Der Monduntergang und der Sonnenaufgang waren schon sehr spektakulär – dadurch dass die Wüste so flach ist konnte man beides gleichzeitig beobachten, und der Himmel leuchtete in allen Farben, hat auch die Salzwaben hübsch eingefärbt.

Während die anderen einen Aussichtspunkt hochgelaufen sind, bin ich unten in der Salzwüste geblieben, um den Klumpfuß etwas zu schonen, bin schon wieder die Tage viel zu viel mit dem durch die Gegend gehumpelt. Nach der ganzen Zeit mit den Menschen in dem Jeep war es wirklich schön, etwas Zeit in der Ruhe der Wüste zu verbringen (natürlich hat man aus der Ferne immer mal wieder ein paar Amis Wuhuuuuun gehört…)

Johanna und ich haben uns dann nochmal an ein paar Hüpfbildern versucht…mit einem Bein komme ich allerdings nicht wirklich hoch, es sieht eher aus als würde ich einen wilden Tanz aufführen….erinnert mich ein wenig an die Mini-Playback Show in der vierten Klasse, als Mareike und Melanie zu Ace of Base getanzt haben 😀

Die Bilder in der Salzwüste aufzunehmen war gar nicht so einfach, da die Telefone nicht so recht zoomen wollen, aber wenn die Bilder schon nicht schön geworden sind, dann doch zumindest lustig.

In der Uyuni Wüste findet u.a. übrigens auch die Ralley Dakar statt – haben die wohl aufgrund von Sicherheitsbedenken verlegt, dachte erst, unser Guide veräppelt uns.

Zum Abschluss der Tour sind wir noch an einem Güterzugfriedhof vorbeigekommen, an dem die Züge so vor sich hin verrosten.

Angekommen in Uyuni, hat mir Roberto, unser Fahrer noch meinen Rucksack zum Busunternehmen geschleppt, da ich ja immer noch recht immobil bin. Eine Stunde lang konnten wir noch das Internet genießen, bevor es schon wieder mit nem Jeep weiter ging in Richtung chilenischer Grenze….das war irgendwie dann etwas zu viel Auto gefahre….war heilfroh als wir mittags am nächsten Tag in Chile, San Pedro angekommen sind – da hab ich erstmal den Fuß hochgelegt 🙂


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