Islas Ballestas

Am Sonntag ging es dann morgens per Boot zu den Islas Ballestas. Erstaunlicherweise hatte ich nichtmal Muskelkater von der Radfahrerei, manchmal kommt das ja aber auch erst am zweiten Tag. Vor der Bootstour hat mir der Typ vom Hostel (Jorge-Woche) noch den Geheimtipp verraten: Man muß sich unbedingt auf die linke Seite setzen, um alles gut sehen zu können, hab ich dann natürlich auch gemacht. Da kam gleich ganz hektisch eine vom Boot an und wollte mich auf die schlechten Plätze setzen, da ich alleine auf einem zweier Sitz saß – auf der anderen Seite waren aber auch nur Doppelsitze, zum Glück weiß ich ja auch schon, wie man Nein auf Spanisch sagt. Das Boot war super sicher gebaut, mit ganz hohen Seitenwänden – und es gab keine Kindersitze! Ich konnte da man grad so rüber gucken.

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Als erstes kommt man an dem Candelabra vorbei – das heißt eigentlich Kerzenständer, ist hier aber auch wohl ne Kaktusart. Wenigstens – ähnlich wie bei den Geoglyphen bei den Nazca-Linien hat jemand hier diesen Kaktus so lieb gehabt, dass er einen riiiiiiiiesigen Kaktus in den Sand an einem Berghang mit Steinen gelegt – und dann evtl. schon 200 v.Chr. – der hat seine Sache ordentlich gemacht.

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Danach gings dann weiter zu den Inseln, und die waren schwarz! Sooooo viele Vögel hat man noch nicht auf einem Haufen gesehen. Hab da lieber erstmal schnell meine Kaputze aufgesetzt, denn wo viele Vögel sind, da kommt auch mal was von oben herunter – aber ich bin verschont geblieben. Lebendige Seelöwen gab es dort auch, die sind irgendwie auf die Felsen raus gekommen und haben relaxt, keine Ahnung wie so ein Seelöwe klettert.

Das Tollste waren aber die Pinguine – die waren zwar in der Unterzahl, aber es gibt glaub ich kaum etwas niedlicheres als watschelnde Pinguine, obwohl ich mich auch bei denen Frage, wie sie die steilen Felsen hochkommen.

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Im Anschluss an die Tour war ich noch mit ein paar anderen Leuten von der Tour unterwegs, mittags ging dann schon wieder mein Bus nach Lima. Bin hier dann noch etwas durch Miraflores gelaufen und hab meine Sprachschule gesucht, aber die ist anscheinend gut versteckt – mal schauen ob ich morgen früh mehr Glück habe 🙂

Übrigens: Wenn immer ich hier ein Toilettenschild sehe, steht immer Sshh daneben….schon komisch…ich meine klar in Kirchen oder in einer Bücherei sollte man besonders ruhig sein…aber hier scheint man in öffentlichen Toiletten nicht reden zu dürfen…was man ja auch nicht muss, da gibt es ja schönere Orte um sich zu unterhalten. Sshh steht dann aber doch nicht für Pssst sondern für Servicios Higiénicos – halt für Toiletten 😀

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