Venedig – o sole mio

Um noch ein paar Sonnenstrahlen vor dem Winter einfangen zu können, bin ich Ende Oktober für ein Wochenende nach Venedig gefahren, naja eher geflogen. War recht kurzfristig, hab aber noch Glück gehabt und hab für die zweite Nacht ein Hostel mitten in Venedig bekommen 🙂 In der ersten Nacht bin ich mit dem Bus in eine Unterkunft in die Nähe des Flughafens gefahren – war sehr versteckt, aber erfolgreich gefunden. Hier geht’s zu den Bildern von dem Trip auf Flickr

Von meinem Hostel ging es dann mit dem Bus weiter über eine Brücke zur Lagune, denn Venedig liegt wirklich mitten im Meer. Es ist eigentlich kein richtiger Ort, sondern eine Ansammlung von ganz vielen kleinen Inseln, die alle über Brücken verbunden sind. Zusammen sehen die ganzen Inseln aus wie ein kleiner Fisch und jede kleine Insel hat eine eigene Kirche. Folglich gibt es in Venedig zahlreiche Kirchtürme – ein Kirchturm als Orientierungspunkt ist also keine gute Idee 😉

Mein Hostel lag direkt neben der Fußgängerstraße die durch Venedig führt, bin trotz Navi 3x dran vorbeigelaufen. Warum? Na in Venedig vermieten viele Wohnungen an die Gäste, die Insel soll aber weiter nicht so touristisch aussehen, daher gibt es keine großen Schilder die Hotels oder Hostels kennzeichnen. Dementsprechend stand der Name von meinem Hostel nur auf einem sehr sehr kleinen, unscheinbaren Klingelschild. Hat dann aber alles gut geklappt.

Das Wetter war echt fantastisch! Während man in Hamburg schon so langsam die Winterjacke rausgeholt hat, konnte ich in Venedig noch auf T-Shirt laufen. Und gelaufen bin ich viel. Die einzigen öffentlichen Verkehrsmittel sind die Wassertaxis, es gibt keine Autos, selbst die Polizei ist nur zu Fuss oder per Boot unterwegs.

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In Venedig hatte ich kein richtiges Ziel, klar die Sehenswürdigkeiten schon, aber auch ohne Karte war es einfach schön bei Sonne durch die ganzen kleinen Gassen mit den kleinen Brücken und Geschäften zu laufen. Auf die Sights trifft man ganz automatisch, so groß ist es dort wirklich nicht. Die berühmte Rialto-Brücke wurde leider grade restauriert, zur allertollsten Zierde war vorne drauf dann noch ein riesiges Diesel Plakat, absolut großartig.

Irgendwann bin ich bei dem St. Marco Platz angekommen und ihr werdet es kaum glauben – dort sah es aus wie in Vegas, im Venetian! Nicht zu fassen, wie originalgetreu die Italiener das Hotel in ihrer Stand nachgebaut haben – Respekt! Mittags hab ich in einer kleinen Seitengasse mit schönen Brücken und Häusern zu mittag gegessen, danach hab ich einer Free City-Walk Gruppe angeschlossen, bei der einem noch etwas mehr über Venedig erzählt wurde.

War ganz interessant und auch ganz lustig, bin anschließen noch mit zwei Mädels aus den USA in ne Tapas Bar gegagen, wo es ein Glas Wein und Snacks für jeweils nen Euro gab – ziemlich gut aber auch sehr versteckt. Später sind wir dann noch weiter in eine andere Bar, die allerdings sehr voll war. An dem letzten freien Tisch durften wir eigentlich nur 15 Min sitzen…allerdings wurden daraus irgendwie doch mehr Minuten 🙂

Irgendwann wurden wir dann wieder hungrig und sind noch was essen gegangen. Zuerst wirkte das Restaurant etwas komisch, da waren nur Ureinwohner und die waren wohl nicht so happy dass Touristen da waren. Der Kellner hat aber ne zeitlang in Hamburg gewohnt, dafür gabs extra Limoncello für uns, sehr gut, und zudem leckere Pasta.

Am nächsten Tag war mein Kopf irgendwie komisch, weiß nicht recht wovon das kam. Bin an dem Sonntag dann etwas mit der Fähre für den Gran Canal gefahren, und dann später weiter zu den weiter ausserhalb gelegenen Inseln Burano und Murano. Auf der einen Insel waren ganz unterschiedlich bunt gestrichene Häuser und ganz Japan war zu Besuch, die andere Insel ist sehr bekannt für die Glasblaskunst.

Abends musste ich mich dann etwas sputen, damit ich abends noch rechtzeitig zu meinem Flieger kam. Aber zum Glück fahren von Venedig direkt Fähren zum Flughafen, auch cool 🙂 Hab halt schon von vielen gehört das Venedig etwas overrated ist, aber ich fand es wirklich sehr schön und man hätte noch gut einen Tag mehr dort verbringen können – 2 Tage war fast etwas zu kurz.

 

 


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